Diese drei Detroit-Stücke von Steffi haben genau die Schärfe, die man bei vielen aktuellen Tracks des Genres vermisst. Die uneleganten, spröden Sounds wirken sehr real und wahrhaftig. Gerade der ungewöhnliche, unausgewogene Mix bringt Steffis persönliche Perspektive besonders deutlich zum Ausdruck. „Schraper“ und „Tank“ handeln von der Normalität und Nüchternheit des Großstadtlebens und sind doch voller Seele. Weil alle Elemente so stark aufeinander bezogen sind, entsteht allein durch das Entfernen der Strings in der „Beat Version“ von „Tank“ gleich ein ganz neues Stück. Eine Platte, die nicht der Weisheit letzter Schluss sein will, sondern sich als Teil von etwas Größerem, Andauerndem konzipiert.