Wunderbar lässiger Groove, den Johnwaynes hier vorlegen, mit gepfiffener Melodie und in einem Schlenderschritt, den die After-Hour-House-Produktionen der vergangenen Jahre perfektioniert haben, der sich aber auch in jedem Todd Terje-Set ganz fantastisch macht. Mindestens genauso virtuos wendet Jacques Renault das Thema und baut einen perfekt ausproduzierten Acid-House-Epos mit Old-School-Attitüde. Johnwaynes legen jedoch noch einen drauf und beweisen mit „Holy Sins“, dass sie genauso in der Lage sind, einen astreinen Techno-Strahler zu erfinden, dessen unheimliches Moment der Manolo-Remix noch einmal bravourös akzentuiert. Wunderschöne EP.