Wenn der Mehrwert der Jazzanova-Funkhaus-Sessions auch umstritten war, die neue Single mit Paul Randolph ist als Ertrag jeden Euro wert. Nun folgt ein umfangreiches Remix-Paket: Vorab die 10-Inch von und mit Mike Huckaby, die sich in der Downbeat-Version angenehm an Joe Claussell orientiert, im Upbeat dann doch zu arg bei Henrik Schwarz abschreibt. Auf der gelben 12-Inch schießt Vakula den Vogel ab. Der bleibt zwar dicht am Original, verleiht jenem aber über analoge Instrumente viel Schub und Dynamik. So viel Gefühl geht nicht mit Software, da kann man noch so lange frickeln. Red Rack’ems nervös zuckendes Monster lässt mich auch nicht kalt. Mario & Vidis dann doch. Nicht nur durch den tieferen Sinn der Lyriks wirkt ihr Neunziger-Nordpol-House diesmal fehl am Platz. Ebenso zu vernachlässigen wie die Remixe auf dem blauen Vinyl von Soul Clap, GI-Disco und 2000 Black, auf denen die Vocals wie ein Fremdkörper wirken.