Den Chor in einzelne Stimmen aufgelöst, ein lässig aus der Hüfte geschwungener Shaker-Groove und ein warmer Wohlfühl-Drone zum In-die-Arme-fallen. Mehr braucht Matthias Meyer nicht für die verspätete Open-Air-Hymne der Saison. Auch Douglas Greed geht auf die Stimmen, lässt diese aber derart psychotisch durch sein federndes, tonal völlig verdrehtes Pattern schwirren, dass man das Gefühl hat, das Gehirn würde sich von innen an die Schädelwand schmiegen. Der elegante Deep-House-Groove Thomas Stielers rundet in seiner Selbstgenügsamkeit schließlich eine durch und durch gelungene Platte ab.