Kanding Ray veröffentlichte seine Musik bisher bei Raster-Noton. Im Mittelpunkt stand hier immer ein elaboriertes Sounddesign mit Industrial-Klängen, für die das Wort „dystopisch“ fast schon ein Euphemismus ist. Eben diesen Ansatz verfolgt der Franzose auch bei Stroboscopic Artefacts weiter, aber nicht ohne den notwendigen Schub Techno hinzuzufügen. Dadurch wird seine Musik noch verstörender. Denn auch wenn man meint, es gäbe keine Steigerungsform von düster: Die Abgründe werden eben doch immer tiefer.