Killekill prescht weiter nach vorn: Welche Zukunft „Future Acid“ aufzeigen will, bleibt jedoch unbestimmt. Denn der Track weist nicht über die Gegenwart hinaus, vielmehr wagt Alex Cortex den Blick zurück und lässt die 303 zwitschern wie eh und je. Und das macht er richtig gut. „R-Byte“ ist monoton, durch und durch. Dass er, anders als meist im realen Leben, deshalb nicht langweilig sein muss, beweist Cortex auf Seite B. Auch „MEM“ zwängt sich ins strenge minimalistische Korsett, sieht darin zunächst auch verdammt gut aus, schon nach kurzer Zeit wird allerdings die Luft knapp – weshalb die zündende Idee dann doch ausbleibt.