Zuletzt schien es fast so, als habe Kieran Hebden vor lauter Auftritten, Mixen und Kollaborationen überhaupt keine Zeit mehr gefunden, sich auch mal wieder seinen Soloproduktionen zu widmen. Mit einer neuen 12-Inch ist diese Durststrecke nun vorerst vorbei. Auf „Jupiters“ bringt Hebden zunächst einmal mehr britische Electronica-Romantik und unerschrockene Floorfiller-Mentalität unter einen Hut. Nach dem langen Synthesizer-Intro lässt er UK-Bass- und House-geschulte Drums reinrollen, sorgt mittels akribisch verarbeiter Percussion für den magischen Hebden-Touch und macht mit einem sehnsuchtsvollen Vocalsample den Sack zum Hit endgültig zu. Noch geradliniger marschiert das ebenso packende „Ocoras“, welches auf Garage House durch die Four Tet-Lupe blickt.