Mit ihrem zweiten Album setzt sich die von Lazer Sword auf ihrer letzten EP eingeschlagene Reise fort: weg von mannigfaltig gecuttetem Future-Hip-Hop, hin zu einer topmodernen Form Bass-lastiger Post-everything Dancefloor Musik. Hier ist alles drin, von Detroit-Flächen zu Dubstep-Sub Bässen, Electro, Techno, Juke, House, mit zwei beatlosen Ausflügen gar ambiente Anwandlungen. Das alles aber in originärer und organischer Art und Weise vermischt, dass es wie aus einem Guss klingt – wobei der Einfluss Lando Kals, des einen Mitglieds des Duos, schon omnipräsent ist. Wie auf dessen letzten Produktionen ist es der hypnotische Drive, erzeugt durch das wunderbare Zusammenspiel funkiger Basslines mit intelligent verzwickten Beat-Design, das diese Musik ausmacht. Frische, zukunftsweisende Tanzmusik, originell bis ins kleinste Detail. Oder einfach: ein fantastisches Album.

 


Stream: Lazer SwordMemory (Clips)