Gestern endete die Serie von acht Kraftwerk-Konzerten im New Yorker Museum of Modern Art, bei der die Düsseldorfer Pioniere der elektronischen Popmusik jeden Abend – begleitet von 3D-Projektionen – ein anderes Album aus ihrem Katalog aufführten. Im Rahmen der MoMA-Konzerte führte die New York Times ein Interview mit dem, als öffentlichkeitsscheu bekannten, Bandmitglied Ralf Hütter. Darin offenbarte Hütter, dass Kraftwerk an einem neuen Album arbeiten. „Kraftwerk ist ein lebender Organismus“, sagte Hütter, der nach dem Ausstieg von Florian Schneider 2009 das einzig verbliebene Gründungsmitglied der Band ist. „Wir programmieren ständig neu und es kommen Kompositionen und neue Konzepte heraus.“ Tour de France Soundtracks, das bisher letzte Kraftwerk-Album, erschien 2003. Auf die Frage, wann die neue Platte zu erwarten sei, sagte Hütter nur: „Bald.“

Um die Zeit bis dahin zu verkürzen, haben wir das Interview, das unser Chefredakteur Heiko Hoffmann vor drei Jahren mit Ralf Hütter führen konnte, noch einmal online veröffentlicht.