Cassius’ Hit von 2002 in vier sehr unterschiedlichen Versionen, in denen die Strahlkraft des Ohrwurmrefrains ungebrochen bleibt. Der eigene Cassius-Mix kommt nach dem Rave-Intro allein mit einer Kick, einem knarzigen Synth und Gesang aus, während Franco Cinelli leider nicht mehr einfällt, als einen Housegroove unter die Vocals zu schieben. Sehr inspiriert hingegen zeigen sich Luciano, der einen Eectro-lastigen Beat housig klingen lässt, und Aeroplane, dessen an Boney M erinnernde Version auch auf dem Pop-Floor für glückliche Gesichter sorgen dürfte. Die Katalognummer fünf ist das Debüt des französischen Duos Torb. Einer der beiden ist Toningenieur, der andere baut Synthesizer. Zusammen ergibt das eine schöne Techno-Rave-Synthese, bei der nicht komplexe Rhythmen, sondern die Möglichkeiten der Klangverformung im Mittelpunkt stehen. Ein bisschen Kitsch ist auch mit drin, aber so harmlos, dass es nicht nervt.