Das hier ist kein neues Album von Quantic. Es ist aber auch keine zusammenhangslose Sammlung seines Schaffens. Auf der Doppel-CD sind insgesamt 32 Tracks aus seiner Diskografie versammelt. William Holland ist einer der umtriebigsten Musikproduzenten was Genres angeht, die man als „black“ bezeichnet. Unter seinem Soloalias fing er im Jahr 2001 an, Breakbeat-Stücke mit Funk- und Jazzeinflüssen zu basteln, und überzeugte damit Robert Luis, den A&R des Labels Tru Thoughts. Das Debütalbum T h e  5 t h  E x o t i c sollte nur eins von zwölf Alben in zehn Jahren Zusammenarbeit zwischen Holland und Tru Thoughts werden. Mit dem Quantic Soul Orchestra spielte Holland seinen Mix aus Soul, Funk, Breaks und lateinamerikanischen Einflüssen als Band ein. Der Soulsängerin Spanky Wilson lieferte die Band die groovenden Instrumentals, und als ein Teil der Limp Twins wollte er tanzbaren Nujazz für Clubs bringen. Will Holland trieb es während all dem immer weiter Richtung Südamerika, was in den Projekten Flowering Inferno und Quantic And His Combo Barbaro mündete. B e s t  O f versammelt von all diesen Projekten etwas und bietet einen Überblick über die Vielseitigkeit des Engländers – bleibt aber ein in sich geschlossenes musikalisches Universum.