Foto: Mads Perch
Click here for the English version of this post.

Anschnallen bitte, hier kommt Rustie! Die zweite Ausgabe des Groove-Podcasts, die der Titelheld unseres neuen Hefts beigesteuert hat, ist ein ähnlich wilder Ritt quer durch die Genres und musikalischen Epochen wie sein gerade erschienenes Debütalbum Glass Swords. Russell Whyte, wie der 28-jährige Produzent aus Glasgow mit bürgerlichem Namen heißt, liebt alte Videospielsoundtracks, Progressive Rock, R’n’B, Fusion-Jazz, Drexciya und Underground Resistance und vermengt all diese Einflüsse in seinen Stücken zu einem hyperaktiven, euphorischen Gemisch. Glass Swords sei ein neuer Meilenstein der future bass music, aber auch „Musik für Menschen mit Aufmerksamkeitsdefizit“ schreibt unser Autor Florian Obkircher in seinem Rustie-Porträt. Zwischen diesen Polen von Genialität und Überwältigung schwankt auch sein Podcast, den Rustie als „etwas zufällige Auswahl aus alten Lieblingen, Stücken, die mich beeinflusst haben und aktuellen Sachen, die ich mag“ beschreibt. Darunter befindet sich neben einigen Tracks aus seinem Album auch ein Stück von Frank Ocean. Mehr konnten wir bis jetzt nicht herausfinden, denn eine Tracklist hat Rustie nicht mitgeliefert (das Hören würde sonst weniger Spass machen, meint er). Doch am Ende sind die Urheber der einzelnen Stücke gar nicht so wichtig, denn der rasante Trip durch Rusties Space Funk Universum macht auch so gewaltig viel Laune.

Glass Swords von Rustie ist bei Warp/Rough Trade erschienen.

 

Download (MP3, 320 kBit/s, 42:40 Min., 97,6 MB)
Abonnieren: Podcast-Feed oder mit iTunes

„No tracklist on this one because it’s more fun like that!“ (Rustie)