Die reduzierte Variante von perkussiv kickendem Techhouse hat man in Amsterdam mittlerweile mindestens genauso drauf wie in der deutschen Hauptstadt. Polder, bestehend aus Lauhaus und Davpop Labeij, sind – was die Funktionalität betrifft – ganz vorn mit dabei, treffen sie doch auch hier wieder mit zwei geschmepopigen Tracks (ein dritter kommt als Digitalbonus) genau ins Mark des auf swingende Ausschweifungen ausgerichteten Ravers der unkomplizierten Art. So fröhlich und naiv hier Seifenblasen in den Sonntagnachmittag geblubbert werden, so angenehm trägt einen der Groove aller drei Stücke zwar nicht in die Tiefen eines verborgenen Verständnisses, dafür aber zu einer hippieesken, durchaus angenehmen Weltwahrnehmung.