Jens Zimmermann hat einen eigenen Technoplaneten erschaffen, und jeder Track, der von dort ertönt, ist mitreißender als sein Vorgänger. In Zimmermanns Musik erklingt weder ein gängiges Klangarsenal noch eine stereotype Soundarchitektur, die Stücke setzen immer wieder bei einem Nullpunkt an. „X11“ entwickelt einen ganz eigenen Klangraum aus dem Hall der Bassdrums und den schmetternden Percussions. „X12“ ist nichts weiter als der Dialog eines Grooves mit einer kleinteiligen, metallischen Soundfigur – bepope Elemente werden über die gesamte Dauer des Tracks immer wieder neu in Beziehung zueinander gesetzt. Mächtig.

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