Schaffhäuser & Friends, das sind noch Pawas und Beume, die da in Kollektivarbeit einen nervös zirpenden Minimaltrack vorlegen, dessen gehaucht-gesungener Gesangspart mit materialistischer Botschaft („It’s only flesh what we call brain“) nicht so recht bei mir landen will. Glitterbug bedient sich in seinem „Ibiza Panda Remix“ einer gezielteren Auswahl der Einzelpartikel, schiebt Flächen zwischen Dial und Planet E dazwischen und verdichtet das Ganze zusehends zu einer heimlich wachsenden Hymne. Monströs. Schaffhäuser & Mpopinovela führen dann schließlich mit „Quiero“ zurück zu minimalerem Duktus, der diesmal (wie immer häufiger in letzter Zeit) mit spanischen Folkloren überlagert wird und lepoper nicht wirklich packt.