Der Berliner DJ und Produzent Sebrok hat in den vergangenen zehn Jahren eine Reihe von Platten auf Labels wie Sci-Tec und Minisketch veröffentlicht. Sein Debütalbum erscheint in einer gemixten und ungemixten Version auf seinem eigenen Label Paso. Fünf Stücke hat er mit Tassilo von Pan-Pot produziert, Remixe von Steve Lawler und Anja Schnepoper sind in das Album eingebaut. Stilistisch bewegt sich The Pain zwischen klanglich angenehm gestaltetem Techhouse und einem Afterhour-Sound, der reich an Soundminiaturen ist. Das Drumming ist entspannt, Sebrok hat die Souveränität, nicht zu viel Druck zu geben. Die scharf umrissenen Konturen der Beats und die Weichheit des Halls ergänzen sich gut. Weniger konsistent sind die Sounds – da gibt es auf Hit getrimmte Breaks, zielloses Pianogeklimper und Gesang von Northern Lite.

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