Deepes Ding, dieses „21:4 (The IPS Prayer)“. Kein Zweifel auch über den titlezusatz, denn die trippig arrangierten Drums in Kombination mit der flächig anschmiegsamen Erleuchtung haben durchaus ihr sakrales Moment. Wenn dann zur Mitte hin der Akzent auf den Rhythmus anzieht und einen analogen Funk von der Leine lässt, ist klar, dass dieses Gebet durchaus zum Mitmachen einladen will. Die Flip gibt sich etwas geradliniger und navigiert mit „Mystical Crossings“ ein so verdammt losgelöstes Housestück auf den Pfad zur eigenen Mitte, dass man meint, die Erkenntnis mit Händen greifen zu können.