Mit dieser Orgel weit im Hintergrund und der umso präsenteren Gospelstimme, bekommt die Nummer von Zev feat. Beckford gleich zu Beginn ein gewisses klerikales Soulmoment, bleibt aber so unfassbar crisp, dass einen nichts auf den Stühlen hält. Soul Clap und Le Loup setzen auf eher unrasierten Funk, No Regular Play auf verspultes Synthesizer-Gedudel, Lee Foss gibt sich der hallenden Apotheose seines Damengesangs hin, und Dawn findet zu einem jazzig-meditativen Gebet in der Dunkelheit. In allen, wirklich in jedem einzelnen dieser fünf erhabenen Stücke, schlägt jedoch ein solch flackerndes Herz dreckigster soulfulness, dass sich die Ergriffenheit bis in die Spitzen der Armhärchen ausbreitet. Wahnsinn, nicht weniger.

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