Die Musik des Detroiters Terrence Dixon war oft Ausdruck einer gewissen Verweigerungshaltung: zu skizzenhaft und unmelodiös für viele Motorcity-Fans, zu wenig Druck für den Dancefloor. Liebhabermaterial eben. Seine erste Veröffentlichung seit zwei Jahren auf dem belgischen Label Meakusma ist ein Glücksfall: Durch Dixons Studio scheint ein neuer Wind zu wehen. „Room 310“ und „Who Is That“ sind durch und durch gelungene Latenight-Acpoptracks, die einem angenehmst den Kopf verdrehen. Auch Ra.H alias Upperground Orchestra wird seinen Ruf als venezianischer Carl Craig mit seinen zwei Remixes gerecht: einmal sich lange aufbauend, vershuffelt und mit viel Streicher- und Xylophonbeigaben auf Dancefloor gebürstet, einmal in den Cosmicjazz-Schuhen eines Innerzone Orchestera stehend.