Da kommen sie, die Remixes des großen Longplayers von Ben Klock. Endlich, möchte man sagen, wenn man Robert Hoods Bearbeitung von „Goodly Sin“ vernimmt, die so feingliedrig verspielt – Elif Biçers Stimme auf kurzatmige Jetztmomente heruntergeschnitten – und doch so kristallin und machtvoll durchs Dunkel galoppiert. Da, im schattigsten Teil des Kellers, hallt und zischt auch irgendwo Sandwell Districts Interpretation durch das Nichts, begleitet von einer hoffnungsvollen Melodie, die von einer aufgehenden Sonne am Ende des Tunnels kündet. Und schließlich Kenny Larkin, wie bei allem, was derzeit seine Hände verlässt, nicht von dieser Welt. Wahnsinn. Meine 12-Inch des Monats.