Our Music Is A Secret Order von Jason Fine kann als Album nicht genug empfohlen werden. Gleiches gilt für die zugehörigen Remix-Veröffentlichungen. Verpflichtet hat man A Made Up Sound und Heinrich Mueller alias Gerald Donald für eine schicke 10-Inch sowie den jungen Moskauer Anton Zap und Luke Hess für eine 12-Inch. Der eine von Jus-Ed, der anderen von Omar-S geadelt, könnten deren bepope Ansätze nicht unterschiedlicher sein. Zap entpuppt sich als die große Hoffnung, für die man ihn schon nach seinen ersten Stücken auf Underground Quality halten konnte. Deephouse, der Drexciya und The Other People Place ebenso viel schuldet wie von mir aus Larry Heard. Super. Und Luke Hess? Langweilt mit Detroit-Formalia. Manchmal muss man fühlen statt füllen. Besser löst diese Aufgabe A Made Up Sound, der den Dubstep-Begriff um die Komponente Electro erweitert. Das kann aber keiner so gut wie Heinrich Müller. Der Kopf hinter Arpanet, Dopplereffekt und eine Hälfte von Drexciya tröstet hier so gut es geht über den Verlust von James M. Stinson hinweg. Außerirdische Soulmusik, die nichts von ihrer Faszination eingebüßt hat. Drexciya für immer.