Mark Broom ist in den neunziger Jahren als Teil der Clique um Baby Ford bekanntgeworden, bis heute ist er einer der produktivsten britischen Technoproduzenten. Für Memo hat er seinen 2006er Hit „Twenty Nine“ neu bearbeitet. Um den trancigen Fanfarenstoß aus dem Original baut Broom einen fluffigen Techhouse-Groove und ein an Slam erinnerndes Vocal. Mihalis Safras’ Remix von „Twenty Nine“ ist eine klanglich interessante, vielschichtige, raumgreifende Nummer irgendwo zwischen Trance und Ambient. Das als Teil von Platzhirschs „Pauken und Trompeten“-Serie erscheinende Stück von Broom ist dagegen eine äußerst reduzierte Nummer, die allein aus der Spannung operiert, die zwischen einem Ravesignal und einer Knarz-Bassline entsteht. Für die andere Seite der Platte hat Matt O’Brien eine schnelle Looptechno-Nummer produziert, in der sparsame Synthesizerfiguren präzise Akzente setzen.