„Low Go“ wird in der Originalversion von einer verzerrten, pumpenden Basslinie angetrieben, zu der sich ein wenig berstendes Glas und ein simples Conga-Motiv gesellen. Die Spannung bezieht das Stück zum größten Teil aus dem einminütigen Break, der stark Richtung Abfahrt zielt. Der Sian-Remix verbreitet mit runtergepitchten Stimmfetzen und dem leicht dissonanten Charakter eine etwas voraussehbare Minimal-Ödnis. In der Bearbeitung von Secret Cinema gewinnt der Track durch die gefilterten Melodiefragmente etwas mehr an Tiefe, während Darko Esser dem Ganzen einen leicht orientalischen Drall gibt.