Mit der Kick den Techstep tänzelnd, bewegt sich Lucy federleicht durch schwere Sounds, voller Maschinenöl und Finsternis, um am Ende in einer weiteren Version von „Kalachakra“ die gerade Bassdrum als Strukturmoment zwischen den tausend dicht gewebten Schleiern zu etablieren. Perfekte Vorlage für DVS1, der sich in seinem „Eyes Closed Mix“ erst durch diese Schichten zu den dunkelsten Ecken Detroits arbeitet, um dann im „Eyes Open Mix“ den Blick auf einen ascheverhangenen Himmel freizugeben. Aber einen Sonnenstrahl hätte wohl auch keiner erwartet. Wie immer auf Prologue wird <i>Deepness</i> ein Denkmahl gesetzt, wobei vor allem die Remixes von einem anderen (Todes-)Stern sind.

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