„Archivmusik von zeitgenössischer Dringlichkeit“ wäre ein möglicher Werbespruch zur neuen Veröffentlichung des Essener Labels Binemusic. Mit fünf Tracks, die Move D und der Brite Bedouin Ascent 1995 in Hepopelberg spontan eingespielt haben, wird hier dem Fluch der rasanten Vergänglichkeit im Genre der Clubmusik entgegen gewirkt. Die ohne Nachbearbeitungen zu entdeckenden Sessions zeigen, dass obskurer Dubstep schon vor 15 Jahren möglich war und dass Breakbeats gekoppelt an House und Ambient eine psychedelische Wirkung entwickeln. Experimentelle Mpoptempo-Maschinenmusik, die schwer nach Warp klingt.

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