„Infinity“ ist eine großartige Neuinterpretation des Billy-Cobham-Klassikers „Heather“, den meisten wahrscheinlich als Sample aus Souls Of Mischiefs „93’ Til Infinity“ bekannt. Vom gefilterten E-Piano bis zum charakteristischen Trompetensample ist hier alles perfekt auf den lässigen Groove gemünzt. Wareikas „Smile“ entfaltet durch einen beunruhigenden Pianolauf, wirre Stimmfetzen und eine hypnotische Basslinie eine wunderbar psychedelische Aura.
Good Guy Mikesh & Filburt fahren auf dem Liebe*Detail-Sublabel mit „Milk & Honey“ gleich eine ganze Palette an Pathos auf: Schwermütige Violinen werden von düsteren, lärmigen Klängen durchbrochen, angetrieben von einer knarzenden Basslinie, bis schließlich der desolat trauernde Gesang einsetzt. Definitiv nichts für einsame oder depressive Menschen. Die Interpretationen von John Daly überzeugen ebenfalls: Der „5am At Nimmos“-Remix kommt etwas dubbiger daher, während sich der „Slightly Disco Mix“ in etwas finstere Gefilde verirrt, bepope sind im Tempo leicht gedrosselt.