Die Musik von Alveol erinnert an Kaito und die guten Zeiten von poppigem Kompakt-Trance oder an einen sedierten Emmanuel Top im Studio von Basic Channel. Wer da voreilig Blasphemie ruft, darf noch mal hinhören. Süßlich, aber nicht klebrig, schmiegen sich Melodien, die eigentlich ins Yoga-Studio gehören, an wehrlose Hörer. Ich hätte mich auch schon ohne den Kassem-Mosse-Remix ergeben. Der Leipziger kann gerade nichts falsch machen und auch hier ist sein behutsamer Remix mit knöcheltiefem Bass eine echte Bereicherung – so wie die ganze Platte für Mule.

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