Neues, weiß gelabeltes Vinyl aus Leipzig, das sich nicht nur der gefährlichen Versuchung hingibt, soulerfüllte Gassenhauer in House zu übersetzen, sondern damit auch noch auf ganzer Linie punktet. Während „Got The Love“ mit perfekt geschnittenem Gesang, der mit Soul für noch drei Nummern ankommt, durch die Peaktime pumpt, künden die „Church Bells“ von gehauchter Rache, die wohl am besten kalt serviert wird. Mit schmissiger Hi-hat und derart <i>tighten</i> Claps machen die ominösen K-Boys allerdings nicht einmal bei einem Hit wie diesem einen Fehler und dürfen entsprechend selbstzufrieden mit dem zart perlenden Soul von „Never Leave“ enden. Candi, Nina und Marvin wären stolz.

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