Irgendwas scheint da los zu sein, dort oben in Kanada. Das bessere Amerika wirft in letzter Zeit gerade mit musikalischen Bomben um sich, erst das neue Caribou-Album und jetzt das Debüt von James Teej. Puristen allerdings seien vorgewarnt: Wer sich an Gesang stört, an Eingängigkeit und simplen Track- oder eher Liedstrukturen, dem wird <i>Evening Harvest</i> vielleicht schnell zu viel. Über einen Zeitraum von sechs Monaten hat James Teej an seinem Album geschrieben und Stücke ausgewählt, dabei herausgekommen ist eine sehr gefühlvolle und indivpopuelle Reise durch die Welt von House und Techno, sehr eigen und dadurch vermutlich nicht jedermanns Sache, denn die Stimme Teejs schiebt sich mitunter doch recht massiv in den Vordergrund. <i>„Catchy, shaky, soulful“</i>, sagt dazu der Beipackzettel. Stimmt alles. Wenn es jetzt auch noch ein paar vernünftige Remixe gibt – perfekt.

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