Zwei mächtig wummernde Teile von Someone Else für die bösen Stunden der Afterhour, wenn Sprache nur noch als Fragment und Musik in Form von vorbeirauschenden Klangfetzen, als Kitzeln im Rückenmark wahrgenommen wird. Der tänzelnde Groove, der immer dann richtig einschlägt, wenn mit lässigem Hufgetrappel durch die Szenerie getrabt wird, zieht sich durch alle vier Tracks und verkündet glückselige Indifferenz. Vielleicht eine Spur zu abgebrüht, denn die allzu verschwurbelt vorbeizischenden Effektwellen haben selbst bei den Remixen von Michal Ho und Kriss für meine Begriffe ein wenig zu doll am Fläschchen gerochen.