Joe Babylon war mit seinem jamaikanisch anmutenden Namen einst auf Plug Research zu Hause und legte die letzten zwölf Jahre einen künstlerische Schaffenspause ein. Die könnte man Rick Wade mal ans Herz legen. In der ganzen Aufregung um US-amerikanische Housemusik wird manchmal vergessen, dass man Tradition nicht mit Langeweile verwechseln sollte. Wade macht, was er immer macht. Nur: Das hat er schon mal besser gemacht. Das Wörtchen „machen“ soll hier übrigens die Redundanz unterstreichen. Ein ehemaliger Fanboy weint. Taschentücher reichen Herr Babylon und John Tejada, die hier an Soundstream und seine „Free For All“ Bearbeitung auf Burial Mix erinnern. So war nicht alles vergebens.