Die bepopen Dänen von Kenton Slash Demon dürften nach dieser Platte ihr Dasein als Geheimtipp so langsam hinter sich gelassen haben. „Daemon“ zeigt sich als Juwel von einem Popsong, eingehüllt in schimmernde Synth-Flächen, getrieben von discopopem Duktus und getragen von einer an die großen Tage von Air gemahnenden krautigen Electronica-Ästhetik. Axel Boman erweitert diese Ansätze in einem Dub um unaufdringliche Tanzflächentauglichkeit, zeigt jedoch vor allem im sogenannten „Epic Remix“ (der seinem Namen Ehre macht) wie unglaublich differenziert er ravende Deepness mit disziplinierter Entsagung zusammenzudenken vermag. Was für eine Platte aber auch!