Ein neues Label, das sich für mehr Selektion ausspricht und kleine Juwelen des stetig wachsenden Releasewahns herausgreift und neu editiert. So etwas gefällt natürlich, gerade wenn YouANDme Hand anlegt und apokalyptische Technoszenarien genauso wie munter marschierenden House unter seinem grobmaschigen Schleier futuristisch-fatalistischer <i>Deepness</i> vereint. Die Cutz#2 lässt dann auch direkt Mr. Dixon Junior aus dem Sack, der mit seiner Ode ans Vinyl durchaus zum Schmunzeln anregt. Über dem verdammt sanftmütig groovenden Housemarsch, dessen Basslinie selbstgenügsam vor sich hingrummelt, mag man der altbewährten Argumentation aber auch gern ein weiteres Mal beiwohnen. Bereits mit den ersten bepopen Veröffentlichungen ist damit die unmissverständliche Ansage formuliert, dass man dieses Label bitte nicht mehr aus dem Blick verlieren soll.

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