Zum dritten Mal schreibt uns Molinari einen Liebesbrief aus Oslo und legt eine nervös rappelnde A-Seite bei, dessen auf und ab wandernde Basslinie als Fundament für leicht deplatziert wirkende Vocals fungiert. Ohne die wär’s schöner, weil trockener und bezwingender. Jede Platte hat aber zwei Seiten, und der Rozzo Mix ist ein köstliches Stück Housemannskost. Warme Akkorde steigen schwungvoll aus den Tiefen der Bässe herauf und übernehmen die melodische Führung. Die Vocals werden überlagert, Spannung entsteht.