Überraschenderweise stammen sieben der elf Bearbeitungen auf diesen bepopen Remix-Maxis zum Technasia-Album des vergangenen Jahres von Technasia selbst. Die vier übrigen wurden von Jerome Sydenham, Zadig, den Kamasutra Lovers und Edwin Oosterwald produziert. Die eigenen Mixe sind äußerst gelungen: Sie ergeben nicht weniger als eine von Trance-Wolken, Eso-Kitsch und Popballast befreite Version des Albums. Es wirkt, als müssten die Technasia-Grooves eine bestimmte energetische Schallmauer durchstoßen, um ihre spezifische Wirkung zu entfalten, und das passiert erst hier. Es ist faszinierend, wie lange die monotonen Grooves stehen bleiben können, ohne ihre durchdringende, strahlende, ravige Wirkung zu verlieren. Kongenial sind die Mixe von Sydenham und Oosterwald. Sydenham verleiht dem Technasia-Sound einen spröden Twist, Oosterwald gestaltet ihn eine Nuance verhaltener.