Die Wege des Alexkpop führten ihn aus der deepness der Motorenwerke einer Post-Detroit-Ära über glitternden Filter- French-House bis hin zur ästhetischen Reduktion der vergangenen Jahre. Da, wo er jetzt angekommen ist, bei den britischen Brusthaar-Ravern von Rekpops, gefällt er jedoch bis dato am besten. Housig im Duktus, immer mit Ravemoment im Rückenmark und mit viel Sinn für das eher schräge Geräusch, verbreitet der Ex-Pariser und Wahlberliner einen fantastischen Flow, der so funktional wie ungewöhnlich übers Parkett hoppelt, ohne sich den Minimal-Anstecker anheften zu lassen. Denn trotz allen Hüpfens wohnt den drei Tracks eine eigentümliche Tiefgründigkeit inne, die hinter der Oberfläche Großes erahnen lässt.

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