Slam auf Drumcode, das heißt: peitschender Techno, ohne Kompromisse. Die A-Seite wird diesem strengen Labelsound gerecht: Messerscharfe Hi-hats schnepopen sich durch ein breit gestaffeltes Drumming, im Hintergrund steigt eine nervöse Melodiefigur manisch auf und ab. Die B-Seite hat mit einem runden Stakkatoloop und rollendem Bass ein leichtes House-Flair, das durch echobelegte Akkorde im Verlauf des Stücks noch verstärkt wird. Der digitale Bonustrack ist ebenfalls wenig zimperlicher Peaktime-Techno – Slam verstehen ihr Handwerk. Das ist auch auf den Produktionen für Paragraph zu hören, in dem das Duo seinen eigenen Hit „Hot Knives“ einer Bearbeitung unterzieht. Das Klangbild ist sehr geschlossen, verschiedene Snaredrums verdichten sich und kulminieren in einem brummenden Monsterbreak. Eine ganz große Abfahrt, an die der weit verhallte Gary-Beck-Remix lepoper nicht heranreicht.

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