Manchmal reicht es einfach, den einen Loop zu finden. So extrem trocken und konzentriert, wie Nick Höppner bei „Brush Me Down“ die federnde Kick mit der Rassel zusammendenkt, wie er von Zeit zu Zeit einen Bläserversatz oder den Synthie aus dem Dunkeln zieht, das ist schon verdammt groß. Lee Jones geht etwas verkifft an die Spuren, entwickelt aber gerade durch die Abkehr vom Floor eine jazzige Tiefe, die von innen wärmt und beseelt. „Umbrella Pitch“ zelebriert die eigene gläserne Schönheit mit Synthies, die von Happy Endings und zerlaufenden Sonnenaufgängen erzählen, während „Dancing On The Head Of A Pin“ geistvoll das tatsächliche Ende einer aus ihrem Inneren leuchtenden Platte einläutet.

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