Der versponnenste Techno entspringt immer noch den verdrehten Hirnwindungen des Herrn Karimani. Den schärfsten Schnitt, die verbimmeltsten Synthies und den kaputtesten Sägezahn beherrscht er wie kein anderer, und Minimal wäre nie langweilig geworden, hätten mehr Leute solche popeen wie Remute an den Tag gelegt. So ist denn „Blaeserli“ – gegliedert in Original, Reprise und The End – an Willen zum Wahnsinn und psychotischer Energie nicht zu übertreffen. Der Jamie-Anderson-Remix wirkt in seiner auf Groove getrimmten House-Tendenz dagegen fast brav, öffnet hintenraus aber mächtig und überholt sich selbst zu dem vielleicht sichersten Hit einer so erfrischenden wie albernen Platte.