Huch, so düster ist man das von den freundlichen Japanern von Mule gar nicht gewohnt, aber Audision haben sich bei ihrem zweiten Release offensichtlich der dunklen Seite der Macht verschrieben. Vom ersten Moment an holt einen der smooth getaktete Puls ab, während sich diese beschwörende Fläche so in einer ravenden Langsamkeit vom tiefsten und schwärzesten Grunde Detroits hebt und senkt, dass einem Angst werden könnte. So elegant wie mächtig. Mark August relativiert den Fatalismus des Originals ein wenig, indem er die zähe Masse ans Licht zieht und in locker und luftig hallende Partikel zerstäubt, dabei jedoch durchaus Tiefe bewahrt.