Dicht gewebt schiebt da in verhaltener Dramatik, die den guten Ton mit Bedacht nicht zu überschreiten gewillt ist, ein Stringteppich auf uns zu, der ganz ohne dicke Kick elegant und schlank auf mit Sorgfalt gestreute Perkussion und Claps gründet. Eine Fee von Track, die nichts mit dem plakativen Schmutz der Peaktime gemeint hat. Die Rückseite gibt sich fast ebenso ungreifbar: marschierend und doch weich im Rhythmus, eine windschnittige Hihat sowie in Donner und Regen verwehte Synthiewellen, die einem mit dem Makeup die Wangen runterlaufen. Magisch.

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