Zugegeben: Das Eröffnungsstück „Angel Echoes“ von Four Tets letztem Langspieler war schon nicht besonders spektakulär. Doch durch die Kieran Hebden eigene organische Zurückhaltung schaffte er es, stimmig und richtig zu wirken. Die Bearbeitungen wirken dagegen beliebig. Der Mix von Indietronic-Posterboy Caribou mäandert ähnlich ziellos wie die schwächeren Stücke seines jüngsten Albums, erst kurz vor Ende belohnt eine Minikatharsis fürs Aushalten. Jon Hopkins schleift den Track dann stromlinienförmig glatt, hier bleibt nichts mehr hängen. Man hört die Nummer schon durch die Starbucks dieser Welt schallen.