Schwirrende Hi-hats schlagen gegen einen erdigen Bass, dazu noch dissonante Flächen und, und, und. Subfossils Musikverständnis ist komplex. Und so wird mit dem surrealen titletrack der „Andromeda“-EP zunehmend ein spezifischer Sound des Berliner Labels hörbar. Doch richtig los legt er erst in „Can’t Get No Sleep“: Mit einer an Mathew Johnson erinnernden Basslinie entwickelt er einen federnd groovenden Track mit Potenzial zum Konsenshit zwischen Electro, House und Minimal. Großartig.
Sahin Meyer, ein aus Südafrika stammendes Produzenten-Ehepaar, baut den titletrack der „World Cup South Africa 2010“-EP auf einer eingängigen, dubbigen Synthiefigur auf und garantiert damit die Abfahrt auf Innervisions-nahen Trancehouse-Raves. Doch erst der Eva-Be-Remix enthüllt das Potenzial der ursprünglichen Hookline: Eingebettet in eine etwas düsterere Atmosphäre entsteht durch einen dubsteppigen Bass ein spannender und frischer Track. So müssen Remixe sein!

TEILEN
Vorheriger ArtikelRhapsodies
Nächster ArtikelStudio Works Pt. I