Der japanische Produzent hat es sich zur Gewohnheit gemacht, einige Zeit nach der Veröffentlichung seiner vor schönem Schwulst triefenden Trancereleases auch beatfreie Ambientvarianten von zumindest einigen der Tracks nachzulegen. Drei der Stücke seines im vergangenen Jahr erschienenen Albums Trust hat er jetzt wieder dieser Behandlung unterzogen, eins davon ist zudem in einer Dubversion vertreten, die noch verhallte Restspuren eines Beats aufweist. Flöten, Streicherflächen, zart gezupfte Gitarren, kleine Pianofiguren – viel muss hier nicht passieren, damit das Licht durch die Wolken bricht. Immer nah am Kitsch gebaut, ein in Musik gegossener Sonnenaufgang.

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