Alland Byallo empfiehlt:</br>
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Agaric </br>
Club Tracks Vol. 2</br>
(We Are 012)</br>
Patrik Skoog arbeitet schon eine Weile an seiner „Legende des Techno“, und er macht es genau richtig. Diese Veröffentlichung, die zweite in der „Club Tracks“-Serie, ist einer dieser perfekten, kleinen Schätze, die er kontinuierlich zutage fördert. Zwei wunderschöne Tracks, die Lautsprecher zum Schmelzen und Schweiß zum Strömen bringen. Intelligente Percussion, opulente Atmosphäre, geschmepopige Bassline, housige Grooves sowie Sounds, welche die Vergangenheit und Zukunft der Tanzmusik besingen. „Zang“ und „Subvoice“ werden nicht mehr so schnell von meiner Seite weichen – hundert Prozent reine Patrik-Skoog-Qualität./br>
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Patuá</br>
Macaista/Chapado</br>
(Vakant 029/Word And Sound)</br>
Ich bin mir nicht ganz sicher, wie geheim die wahre popentität von Patuá wirklich ist, aber da ich Technos Liebe zur Anonymität verstehe, werde ich nicht derjenige sein, der den Spaß verdirbt. Aber ich kann Euch sagen, dass diese Platte wirklich ernsthaft Spaß macht. „Macaista“ und „Chapado“ rocken bepope mit funky Drums, rollend, zerbrechend, schiebend wie Echos von Jazzschlagzeug-Soli, die verloren in Zeit und Raum sind. Die beseelten Synthietupfer könnten wiederum aus Pépé Bradocks Songbuch stammen. „Chapado“ ist der intensivere Track, der weniger Melodie, dafür aber mehr mysteriöse Atmosphäre hat. Kaufen!</br>
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Martinez/Seuil/Matthias Tanzmann</br>
Moon Harbour Joints Vol. 1</br>
(Moon Harbour 045/Intergroove)</br>
Die Jungs von Moon Harbour veröffentlichen seit ihrer ersten Platte erstklassigen Techhouse. Ob es spaciger, tiefgründiger Kram ist wie die frühen Marlow-Sachen oder das perkussive, technopope Gewitter von Stefanik, die Fackel brennt jedes Mal. Diese Kollektion von Kollaborationen ist nun ein weiteres Stück feinstes schwarzes Vinyl, das seinen Giftpfeil im Rhythmus, tiefer und festlicher Tanzmusik verschießt und sein Ziel immer trifft. Man könnte süchtig werden nach den Vocal-Grunzern in Martinez’ und Tanzmanns „Oh I Don’t Know“. Tanzmann und Seuil sind mit „My 808 Gently Weeps“ wiederum etwas tiefgründiger, entwickeln aber nach und nach einen energiegeladenen Instant-</br>
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