Sebo K macht sich über Nina Kraviz her und peitscht die Spuren von „Okain’s Scream“ zum polyphonen Peak-Time-Feger mit Chicago im Seitenspiegel, bleibt dann aber doch etwas zu dünn, um wirklich abzuheben. Dagegen weiß der Arto Mwambé Remix von „Cantona Kung Fu“, ursprünglich ein Stück von Kevin Griffith, vor allem durch exponierte Zurückhaltung zu gefallen: Die analoge alte Schule, deep in den Dubs, säurehaltig im Synth. Der Art Department Remix von Dyed Soundrooms „Tapioka“ setzt schließlich auf den etwas ravig anmutenden, zusehends an Fülle gewinnenden Synth, der im richtigen Moment eine Tanzfläche in Staub verwandeln sollte.