Julio Bashmore aus Bristol ist der neueste, hoch gehandelte Stern auf dem UK-Boulevard. Als Verbindung zwischen Floating Points und Ramadanman, bastelt der junge Charakter an seiner eigenen Darstellung heimischer House-Musik aus der Zukunftsgarage. Für das englische Party- und Radio-Show-Institut Futureboogie greift er tief in die Schleimkiste. Den speziellen Plastik-Soul von „Father Father“ muss man auch dann mögen, wenn er nicht gerade im Pirate Radio läuft, während man im unlizenzierten Taxi durch die britische Hauptstadt braust. 3024 hat die interessanteren Tracks des Bristolian. „Batty Knee Dance“ vollzieht den Spagat von R’n’B zu Bassmusik und einem dehnbaren House-Begriff ganz ohne Unterleibsschmerzen. Unterdessen kümmert sich „Ribble To Amazon“ um ein Fast-Forward-Rendezvous von Daft Punk und Adonis. So fresh, so clean.