Eine Verbeugung vor Basic Channel. Ein ambitionierter Mix, der die aktuellen Akteure im Dubtechno (inklusive seiner Folgen) neben die Klassiker stellt. Außerdem dabei: die Vertreter des Sounds aus Detroit (Intrusion, Deepchord), aus Großbritannien und den Niederlanden (MLZ, 2562, Pendle Coven), aber auch die jüngste Garde deutscher Produzenten wie Quantec oder Marko Fürstenberg. Da Deadbeat auf CD-Länge freilich viele wichtige Platten nicht berücksichtigen konnte, hat er selbst kurze Zwischenstücke produziert, deren Titel auf die in der Trackauswahl übergangenen Künstler verweisen: „As We Conquer“ oder „Port Of Rix“ heißen die zum Beispiel. Insgesamt: herausragende Tracks in perfektem Mix. Einzig das Problem, dass Platten wie Maurizios „M6“ oder Basic Channels „Quadrant Dub“ zwangsläufig herausstechen müssen. Als Mehrwert enthält das CD-Heftchen Linernotes von Philip Sherburne, der sich hier aber etwas zu ausgiebig in der Genre-immanenten, naheliegenden Metaphorik (Flüsse! Ströme! Erosionen!) suhlt.