Timo Maas mit seinem ersten Mix für die renommierte Balance-Serie. Konzeptionell geht er die erste der beiden CDs ruhig an und legt erst nach einer halben Stunde etwas zackiger los. Dabei verwendet er nicht nur eigene, für die Mix-CD angefertigten Tracks, um einen gelungenen Einstieg zu liefern, sondern auch zahlreiche Remixe (Mathias Kaden im DJ-Koze-Remix) und weitere exklusive Stücke (etwa von Mathias Schaffhäuser), um sowohl seinen Ansprüchen als Produzent als auch dem Hunger nach DJ-Nahrung zu genügen. Und Klassiker wie Carl Craigs „At Les“ schaffen es nach wie vor, den Zuhörer zu verzaubern, was Maas mit seinem sanften Mixing zusätzlich unterstützt. CD Nummer zwei ist dann deutlich tanzbarer, hier fällt wieder die Harmonie zwischen den exklusiven Tracks und den sorgsam ausgewählten Klassikern auf. Spätestens bei Emmanuel Top und Hardfloors „Acperience 1“ sollten auch diejenigen versöhnt werden, denen die Mixe bis zu dem Zeitpunkt zu ruhig und stimmgetränkt waren.