Rustie ist konsequent. Er treibt die Melodic-Rock- und Powermetal-Anklänge, die, wenn man mal ehrlich ist, bei Wonky mit all seinen Glissandi, Tonleiter-Hubereien und endlosen Melodieketten sowieso schon immer durchschienen, hier auf die Spitze, bis die fast abbricht. Das Ergebnis klingt wie verfrickelte Jodelsinfonien von Iron Maiden, Helloween oder Judas Priest, die jemand auf einem C64-Trackerprogramm emuliert hat, nur mit mehr Bass. Perfekt ergänzt wird das durch das gnadenlos gruselige Fantasylandschaft-Cover, inklusive Schwert als „T“ im Rustie-Logo. Innovativer Ansatz: „Final Countdown“, ick hör dir trapsen.